Ein Sommerbrief über unsere Kinder..

Liebe Freundinnen, liebe Freunde!

Dieses Mal möchten wir Euch einen Sommerbrief über unsere Kinder Indiens schicken.

Nach den heftigsten Regenfällen in der Geschichte Indiens beeinträchtigt der Monsun immer noch durch starken Regen das Leben im ganzen Land.

Kleine Rinnsale wurden zu reißenden Flüssen, Felder wurden überschwemmt, wir kennen das auch von uns.

Wenn es bei uns ans Aufräumen geht gibt es Unterstützung und Hilfe von Hilfsorganisationen und Nachbarn.

Wir haben unsere Arbeit, sauberes Wasser und genug zum Essen, Ärztliche Hilfe und Kliniken sind für jeden zugänglich.

Dort in Indien gibt es bei den Armen meist nichts mehr, das aufgeräumt werden kann. Die oft aus zusammengesteckten Blechen und Planen gefertigten Häuser und die wenigen in Tüten verstauten Habseligkeiten sind für immer verloren. Der indische Staat gibt wenig, Nachbarn haben meist selbst nichts, womit sie helfen können.

Die Kinder leiden am meisten darunter und können am wenigsten dagegen unternehmen.

Die trotz des Regens große Hitze und die Feuchtigkeit kosten Kraft und sind Nährboden für viele Krankheiten.

Lassen Sie uns gemeinsam die Helfer sein, die Nachbarn, die mit dem Herzen helfen.

Wir sind so dankbar, dass unser Waisenhaus zu einem soliden und sicherem Zuhause für unsere Mädchen geworden ist.

Das Problem mit dem Trinkwasser ist noch nicht überwunden. Wir benötigen eine Filteranlage und der starke Regen macht die Fertigstellung des Brunnens im Moment unmöglich.

Das Wasser muss wieder mit dem Lastwagen gebracht werden.

Die Kosten für die Brunnenbohrung konnten wir durch Eure schnelle Hilfe und Unterstützung bezahlen.

Uns ist es bewusst, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, uns bei jedem Hilferuf sofort zur Seite zu stehen.

Für Neethu und Neenu, den Schwestern, deren Mutter schwer an Krebs erkrankt ist, haben sich spontan zwei Paten gefunden.

In Indien kümmert sich die Familie um Essen und Körperpflege der Angehörigen oder muss dafür bezahlen. Doch es gibt nur noch Neethu und Neenu und die

zwei gehören zu unserer Familie. So haben wir beschlossen, dass wir die Mutter mit der medizinischen Versorgung und Verpflegung in der Klinik unterstützen.

Auch wenn unser gemeinsames Helfen im Kleinen geschieht, bewirkt es Großes. Nachbarn halfen vor Ort spontan in einer schwierigen Situation, als alle Mädchen an Fieber, Durchfall und Erbrechen litten und auch die Betreuerinnen angesteckt wurden.

Familien erklärten sich spontan bereit ein oder zwei Mädchen für diese Zeit aufzunehmen und zu betreuen.

Welch große Hilfsbereitschaft dort und hier– Danke an Euch.

Wir sind eine Familie, ganz egal wo wir uns auf Erden befinden.

Gemeinsam werden wir den Brunnen fertigstellen, einen zweiten Stock und das Dach errichten. Vielleicht eine kleine Klinik einrichten, einen Spielplatz anlegen, sofern wir genügend Mittel dafür haben. Immer dankbar für das Vertrauen und die Unterstützung.

Es werden noch viele Mädchen aus lebensfeindlichen Umständen kommen und hier im Waisenhaus Kinder Indiens Schutz und Hilfe finden ...wir machen weiter so lange es geht.

Und dies geht dank Euch und dank Ihnen !


Weisheit Traue dich
BEMERKENSWERT
zu sein. Albert Schweitzer
Vorgestellt
 
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